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Weihnachtsbrief 2019

Herdwangen-Schönach, den 20.12.2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein Jahreswechsel ist für mich wie ein Gipfelkreuz auf dem Berg. Am Gipfelkreuz angelangt kann man gut zurückblicken auf den zurückgelegten Weg. Dreht man sich um, schweift der Blick in Richtung Zukunft. Das eine ist vorbei, das andere noch nicht ganz da.

 

Für mich kommt alle Jahre wieder der Moment, um innezuhalten – dienstlich wie privat. Begegnungen, Diskussionen, Projekte aus 2019 – was ist gut gelaufen, was hat mich geärgert, wo habe ich Fehler gemacht? Anstehende Begegnungen, Diskussionen, Projekte für 2020 – wo kann ich mich aktiv einbringen, damit es gut läuft. Wie schaffe ich es, bekannte und unbekannte Fehler zu vermeiden?

 

Und um es vorweg zu nehmen, es gibt auch 2019 wenig, was mich geärgert hat. Und wenn es denn so war, ist der Ärger auch immer schnell verflogen, weil das Positive in unserer Gemeinde überwiegt und es mir noch immer eine Freude ist, in dieser und für diese Gemeinde arbeiten zu dürfen.

 

Womit wir bei den Themen angelangt wären, die mir im letzten Jahr gut gefallen haben. Das war Ihr vielfältiges, großes, ehrenamtliches Engagement in und für Herdwangen-Schönach in unseren zahlreichen Vereinen und Organisationen, aber auch außerhalb dieser Einrichtungen, wie uns die Benefizgala in der Bundschuhhalle oder die Motivation unseres DORV-Teams in Schönach eindrucksvoll gezeigt hatte, bzw. zeigt. Auch die Bereitschaft unseres Nachbarschaftshilfevereins Miteinander-Füreinander, den Betrieb der ambulanten Hausgemeinschaft am Voglerhof zu übernehmen, fallen hier herunter. Aber auch die hervorragende Jugendarbeit in unseren Vereinen, die zahlreichen ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen oder einfach den regelmäßigen Übungs- und Trainingsbetrieb zähle ich hierzu.

 

Danke! Ohne Sie alle wäre Herdwangen-Schönach eine reine staatliche Verwaltungseinheit mit 3.440 Einwohnern. Mit Ihnen ist es eine an Vielfalt reiche, bunte Gemeinschaft mit Charakter.

Ganz besonders hat uns im abgelaufenen Jahr natürlich auch die Kommunalwahl beschäftigt. Allen Helferinnen und Helfern, die zum reibungslosen Gelingen der Wahl beigetragen haben, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank, ebenso wie allen, die bereit waren, sich auf den beiden Listen des Gemeinderates aufstellen zu lassen.

 

Ich weiß, dass es auch in diesem Jahr schwierig war, Kandidaten für dieses Amt zu gewinnen und es wäre sicher wünschenswert gewesen, wenn sich noch mehr Kandidaten gemeldet hätten. Umso größer ist daher mein Respekt vor all denjenigen, die kandidiert haben. Sie waren bereit eines der wichtigsten und verantwortungsvollsten Ämter in einer Gemeinde zu übernehmen und Sie waren auch bereit damit leben zu müssen, nicht gewählt zu werden. Herzlichen Dank.

 

Ein besonderer Dank gilt auch den ausgeschiedenen Gemeinderäten, die sich in den vergangenen fünf Jahren und einige von Ihnen weit darüber hinaus, ehrenamtlich im Gemeinderat eingebracht haben. Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön. Den neuen Gemeinderäten wünsche ich für die kommenden fünf Jahre alles Gute in der Arbeit und stets die richtige Entscheidung für die Gemeinde und die zahlreichen anstehenden Projekte.

 

Und das sind einige. Ich möchte hier z. B. nur das Thema Starkregengefahrenkarten und die mit dem Starkregen einhergehenden Überschwemmungen nennen. Der vergangene Sommer hat wieder eindrucksvoll gezeigt, dass es sich hier nicht um ein einmalig auftretendes Phänomen handelt, sondern uns regelmäßig einholt. Bedauerlicherweise wurde der Zeitplan unseres Ingenieurbüros um ein ganzes Jahr verschoben, worüber Gemeinderat und Bürgermeister, wie auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht glücklich sind. Aber trotz allem sind wir nicht untätig. Die ersten Projekte zur Lösung der Probleme wurden und werden angestoßen. Weitere Projekte sollen folgen und langfristig werden wir die anstehenden Probleme auch lösen. Dies wird aber auch in verschiedenen Bereichen Zeit erfordern. In anderen Bereichen sind wir auf die Mithilfe einzelner Grundstückseigentümer angewiesen, was teilweise auch nicht immer einfach ist.

 

Ich appelliere an alle Betroffenen, gemeinsam mit der Gemeinde nach Lösungen zu suchen, um nicht neue Probleme zu schaffen.

 

Das Projekt der Gemeinde der vergangenen und der zukünftigen Jahre ist sicherlich die Seniorenwohnanlage am Voglerhof. Die Gebäude sind abgebrochen und die Dorfmitte erscheint uns allen momentan als ungewohnt und so wird es weitergehen. Mit den Firmen Dreher und Löffler haben wir einen Bauträger gefunden, zu dem wir Vertrauen haben, und mit dem wir im kommenden Jahr die Bebauung mit der Seniorenwohnanlage, Dienstleistungs- und Gemeinschaftseinrichtungen, sowie die ambulante Hausgemeinschaft umsetzen möchten.

 

Aber auch in Aftholderberg mit der Dorfplatzgestaltung und der Erweiterung des Gewerbegebietes und in Schönach mit dem DORV-Konzept haben wir Projekte angestoßen die das Dorfbild sicherlich verändern, aber damit auch die Lebensqualität in unserer Gemeinde nachhaltig verbessern und Arbeitsplätze schaffen und erhalten werden. Projekte die zum Teil bürgerschaftlich begleitet und umgesetzt werden und worüber wir als Gemeinde stolz sein können.

 

Für letzteres Projekt werden in den kommenden Wochen ausgeteilt, die darauf warten ausgefüllt zu werden. Ich würde mich freuen, wenn die bürgerschaftlich Engagierten unseres DORV-Teams zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern ermutigen könnten, an dieser Umfrage teilzunehmen.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt, „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“. Ergänzen will ich dieses Zitat mit der Aussage eines unbekannten Autors, der treffend formulierte: „Wenn man will, dass das Jahr erfolgreich wird, muss man am ersten Januar damit beginnen.“ In diesem Sinne, schlage ich vor: Packen wir’s an. Das neue Jahr kann kommen.

 

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie möglichst viele Ihrer Vorhaben verwirklichen, möglichst viele bereits begonnene Projekte gut fortführen können. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und für 2020 Gesundheit, Schaffenskraft und viel Freude miteinander und aneinander.

 

Herzlichst
Ihr

Ralph Gerster
Bürgermeister

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Weihnachtsbrief 2019

 
 

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