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DER WINTER HAT EINZUG GEHALTEN

Herdwangen-Schönach, den 15.01.2021

So heftig wie selten in den vergangenen Jahren hat der Winter in Herdwangen-Schönach und der Region Einzug gehalten. Innerhalb von nur zwei Tagen ist die Schneedecke auf 35 bis 45 cm angewachsen. Des einen Freud ist aber auch meist das Leid des anderen. Aufgrund der außergewöhnlichen Schneemengen ist es in den vergangenen zwei Tagen unweigerlich auch zu Problemen beim Räumdienst gekommen. Der Bauhof war mit seinen Fahrzeugen im Dauereinsatz. Teilweise wurden sogar private Dienstleister für den Winterdienst hinzugezogen. Teilweise hat der starke Wind mit Schneewehen die Arbeit zusätzlich erschwert.
Da hier, trotz der enormen Leistung der Bauhofarbeiter, leider sehr oft Beschwerden im Bauhof und in der Verwaltung eingehen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal um Verständnis bitten, dass nicht alle Wege gleichermaßen zur gleichen Zeit und in der gleichen Geschwindigkeit geräumt werden können und nicht allen Wünschen der Bürger nachgekommen werden kann.

 

Der Winterdienst wird nach folgenden Prioritäten durchgeführt:
Priorität 1 - Verkehrsbedeutende und gefährliche Straßen und Plätze, insbesondere Hauptstraßen, Durchgangsstraßen, Buslinien
Priorität 2 - Verkehrsbedeutende Nebenstraßen und Bergstrecken
Priorität 3 - Nachrangige Nebenstraßen (Wohn- und Spielstraßen, Tempo-30-Zonen, etc.)
Parkende Fahrzeuge machen das Räumen einer Straße oft unmöglich, was wieder zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen führt. Immer wieder weisen wir über das Amtsblatt darauf hin, dass insbesondere im Winter auf den eigenen Stellplätzen geparkt werden soll. Denn das erschwert nicht nur die Arbeit des Winterdienstes, sondern kann in Nofällen bei Einsätzen der Rettungsdienst problematisch werden. Das Winterdienstfahrzeug ist aufgrund der Umrüstung mit dem Schneepflug nicht mit anderen Fahrzeugen zu vergleichen. Die Fahrbahnen sind zusätzlich oft von beiden Seiten her durch Schneemassen eingeschränkt und ein Manövrieren des Winterdienstfahrzeuges mit Pflug ist weitaus schwieriger als sonst. Parkende Fahrzeuge behindern somit immer den Winterdienst. Die Fahrer der Winterdienstfahrzeuge haben daher die Anweisung, ggf. bei solchen Hindernissen auf ein Räumen der betreffenden Straße zu verzichten. Ist ein Räumen trotz parkender Fahrzeuge möglich, müssen die Eigentümer der Fahrzeuge damit rechnen, dass sie nach dem Pasieren des Räumfahrzeuges von Schneemassen eingebaut sind. Bitte stellen Sie daher Ihre Fahrzeuge möglichst nicht am Fahrbahnrand ab. Dies gilt insbesondere in Wendehämmern.

 

Zugepflügte Einfahrten
Häufig erreichen uns Beschwerden, dass die vom Schnee bereits befreiten Grundstückseinfahrten durch den vorbeifahrenden Schneepflug wieder zugeschoben worden seien. Hierzu ist zu sagen, dass das Räumschild des Schneepfluges generell zum Fahrbahnrand hin gedreht sein muss. Eine Schneeablagerung in die Fahrbahnmitte ist verkehrsgefährdend und unzulässig. Auch das Anheben des Pfluges vor jeder Ausfahrt ist aus mehreren Gründen nicht möglich; unter anderem wäre dadurch keine optimale Räumung mehr gewährleistet. Auch lässt sich der Pflug bei laufender Fahrt nicht so leicht hin und her schwenken, wie es sich mancher vorstellt. Deshalb kann es den Anliegern nicht erspart werden, die zugeschobenen Einfahrten noch einmal frei zu räumen. Hier müssen wir einfach um das Verständnis der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bitten.

 

Räum- und Streupflicht der Anlieger
Auf die Räum- und Streupflicht der Anlieger im Winter wird an dieser Stelle nochmals explizit hingewiesen. Wir hatten schon mehrfach im Amtsblatt berichtet. Das Räumgut ist so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Abflussrinnen, Hydranten und Kanaleinläufe sind bei der Räumung freizuhalten. Keinesfalls darf das Räumgut auf die Fahrbahn geschoben werden. Wir bitten, dieser Räum- und Streupflicht auch im Hinblick auf unbebaute Grundstücke und Baugrundstücke nachzukommen.

 

 

Bild zur Meldung: DER WINTER HAT EINZUG GEHALTEN

Fotoserien


Winterbilder Januar 2021 (15.01.2021)

Bilder vom Wintereinbruch 14./15. Januar 2021

 
 

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